Fasnachtsumzug Appenzell 26

erstellt durch Oliver Braun

Vizepräsident WIGO Häxe

15. Februar 2026

Hexenzauber in Appenzell – Regen, Party und ganz viel Herz

Man sagt ja, es gebe Dinge, auf die freut man sich das ganze Jahr. Für uns WIGO-Hexen gehört der Fasnachtsumzug in Appenzell definitiv dazu. Neben Schönengrund ist das unser absolutes Highlight der Saison – und auch dieses Jahr wurden wir nicht enttäuscht. Naja… vom Wetter vielleicht ein bisschen.

Anreise mit Regenbegleitung

Am Samstag vor dem Mittag ging es los: Treffpunkt, gute Laune, Hexen im Zug Richtung Appenzell. Schon bei der Ankunft war klar – dieser Tag wird nass. Und zwar richtig. Es regnete ohne Unterbruch.

Beim Brauereiplatz angekommen, entdeckten wir bereits unseren Hexenwagen. Trotz Dauerregen waren erfreulich viele Hexen angereist – echte Wetter-Hardliner eben.

Und als wäre das nicht speziell genug, war auch noch Valentinstag.
Zwei Geburtstage durften wir ebenfalls feiern – eine Hexe am Samstag selbst, eine am Vortag. Natürlich wurde kräftig gesungen. Ob schön oder schief, lassen wir mal offen. Hauptsache laut und mit Herz.

Hexenbar statt Regenbar

Weil Petrus wohl kein Hexen-Fan war, verlegten wir unser übliches „Rund-um-den-Wagen“-Programm kurzerhand in den Hexenbarwagen. Und was sollen wir sagen – vermutlich war noch nie so viel Party auf diesem Wagen.

Praktisch alle Hexen waren drin. Es wurde gelacht, getanzt, getrunken – vor allem unser geliebtes Fröschli floss in Strömen. Auch Appenzeller und Berliner Luft durften natürlich nicht fehlen.

Wir mussten die Zeit überbrücken, denn wir waren die vorletzte Gruppe im Umzug. Also hiess es warten. Und frieren. Es war richtig kalt. Einige Hexen standen kurz vor dem Eiszapfen-Status. Bewegung war also Pflicht – ob beim Tanzen oder beim rhythmischen Nicht-Erfrieren-Hüpfen.

Kisscam und Konfetti-Magie

Gegenüber von unserem Wagen stand ein anderer Wagen mit einem Kisscam-Rahmen. Und was machen drei unserer Hexen? Natürlich sofort ein Kiss-Foto.
Die Idee wurde direkt abgespeichert: Vielleicht gibt’s nächstes Jahr unseren eigenen WIGO-Kisscam-Rahmen.

Umzugs-Action pur

Dann ging’s endlich los.

Das Publikum in Appenzell ist einfach einmalig – gut gelaunt, dicht gedrängt und voller Energie. Die Strecke ist lang, teilweise eng, und man muss gut aufpassen – aber genau das macht es so lässig.

Wir verteilten Mentos und Schokolade, salbten das Publikum mit Konfetti ein und hatten auch dieses Jahr wieder viele Kinder, die stolz hinter unserem Wagen herliefen. Das macht einfach Freude.

Nach dem Umzug – Mission „Freier Platz“

Nach dem Umzug gab’s wie immer die wohlverdiente Verpflegung. Danach wollten wir natürlich gemeinsam weiterziehen. Als vorletzte Gruppe waren praktisch alle Lokale bereits brechend voll.

Wir tingelten von Zelt zu Zelt. Alles voll.
Die Gruppe zerstreute sich leicht. Einige warteten, andere suchten. Ein kleines Hexen-Chaos. Doch schlussendlich fanden wir uns – in einer Bar nahe beim Bahnhof.

Und dort war Party pur.

Eine Hexe bekam so heiss, dass sie sich fast halb auszog.
Aus Vater und Sohn wurden plötzlich Geschwister.
Es wurde gebolognesed – ja, das ist jetzt ein Verb – und getanzt.

Nullkommaplötzlich – Abbruch

Mitten in der besten Stimmung hiess es: sofort reagieren. Zusammenpacken. Ab zum Zug. Ziel: Herisau.

Konfetti-Disco im Zug

Die Zugfahrt von Appenzell nach Herisau war legendär.
Konfetti flog durch den Waggon. Musik wurde abgespielt. Es herrschte Disco-Stimmung im ÖV. Falls jemand dachte, Zugfahren sei langweilig – nicht mit uns.

Weiter geht’s in Herisau – Amadeus Bar

In Herisau angekommen, marschierten wir zur Amadeus-Bar, manche verirrten sich wohl auf dem Weg und kamen gefühlt eine Ewigkeit später an (was die wohl gemacht haben?). Die Bar war fasnächtlich dekoriert – allerdings noch ziemlich leer. Die Stimmung war anfangs eher ausbaufähig.

Aber wir wären nicht die WIGO-Hexen, wenn wir das nicht ändern könnten.
Also machten wir Stimmung.

Und weil Valentinstag war, erhielten alle Frauen ein Cüpli und eine Rose von der Bar.
Natürlich entstanden sofort gemeinsame Fotos – Erinnerungen für die Hexen-Geschichtsbücher.

Draussen begann es inzwischen zu schneien und es hörte auch nicht mehr auf.

Finale in Gossau

Ein Teil der Hexen verabschiedete sich im Verlauf des Abends Richtung Zuhause.
Die Hartnäckigen jedoch fuhren weiter nach Gossau.

Geisterbar

Dort wurde bis in die späten Stunden weitergefeiert. Wohlgemerkt: Am nächsten Tag stand bereits der Umzug in Wil an. Ganz vernünftig waren wir also nicht – aber glücklich.

Fazit

Regen, Kälte, Schneefall – völlig egal.
Der Fasnachtsumzug in Appenzell bleibt für uns eines der schönsten Highlights der Saison.

Es wurde gefeiert, gelacht, gesungen, getanzt, gefroren und wieder aufgewärmt.
Freundschaft, Hexenpower und ganz viel Herz – genau das macht unsere WIGO-Hexen aus.

Und jetzt freuen wir uns auf den Umzug in Wil.

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